Inhalt

Der Bachelorstudiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft bereitet praxisnah auf eine wissenschaftlich begründete und fachlich selbstständige Tätigkeit in Bibliotheken und anderen informationsvermittelnden Einrichtungen vor. Dabei stehen neben der Vermittlung von fundiertem Kontextwissen und Handlungskompetenzen in den Kernbereichen des Berufsfeldes auch Grundlagen angrenzender Disziplinen im Fokus.

Die Studieninhalte werden in Pflicht- und Wahlpflichtmodulen, die aus Vorlesungen, Seminaren, praktischen Übungen und Projektarbeit bestehen, vermittelt. Neben dem theoretischen Austausch steht dabei stets die praktische Umsetzung der jeweiligen Inhalte im Mittelpunkt. Integrierte Praxisphasen und Projekte vertiefen und erweitern diese Verknüpfung von Theorie und Praxis.

Ein Studiengang mit Tradition - mehr als 100 Jahre Bibliothekar/innen-Ausbildung in Leipzig.

Stimmen aus dem Studium

Prof. Gerhard Hacker, Studiendekan

Frau Ursula Orbeck, Fachgebiet: Formalerschließung, Sacherschließung

Frau Swantje Dogunke, Lehrkraft für besondere Aufgaben

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Studienanteile

individuelle Profilierung
bibliothekswissenschaftliche Grundlagen
Erschließung
Fächerübergreifende Inhalte
Bestands- und Benutzungsmanagement
Grundlagen Informationstechnologie
Informationskompetenzvermittlung

Aufbau

In den ersten drei Semestern geht es zunächst vor allem darum, die fachlichen Grundlagen für eine spätere Tätigkeit in Einrichtungen des Bibliotheks- und Informationswesens zu legen. Neben bibliothekarischen Kernkompetenzen spielen informationstechnische, betriebswirtschaftliche, historische und pädagogische Aspekte in dieser Phase des Studiums ebenso eine Rolle. Auf dieser Basis wählen die Studierenden im dritten Semester ihren Interessen folgend einen der drei angebotenen Studienschwerpunkte. Neben den Modulen des jeweiligen Schwerpunkts stehen den Studierenden ab dem vierten Semester eine Vielzahl weiterer Wahlpflichtmodule zur Auswahl, die eine individuelle Profilierung ermöglichen. Ein zentrales Element stellt das fünfte Semester dar, in welchem die vermittelten Inhalte während eines 22-wöchigen Praktikums zur Anwendung kommen können. Hier gewonnene Erfahrungen und Einsichten dienen oft als Anregungen für die Bachelorarbeit, mit der das Studium im siebten Semester abgeschlossen wird.

Studienschwerpunkte

Informationserschließung und -vermittlung qualifiziert die Studierenden, Medien und Informationen nach fachlichen Standards zu erfassen sowie insbesondere wissenschaftliche Informationen bedarfsorientiert und professionell zu ermitteln und zu vermitteln.

Literatur- und Medienvermittlung befähigt zur bedarfsgerechten Medienauswahl und deren Vermittlung an die spezifischen Zielgruppen der Bibliotheken. Das Ziel, eine leistungsstarke Einrichtung mithilfe öffentlichkeitswirksamer Angebote aufzubauen, steht im Fokus dieses Studienschwerpunkts.

Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit fokussiert die sehr heterogene Hauptnutzergruppe der Öffentlichen Bibliotheken. Wer diesen Studienschwerpunkt wählt, lernt zielgruppengerechte Angebote unter Verwendung klassischer und neuer Medien zu konzipieren und die Bibliothek als Bildungseinrichtung sowie als Förderin von Lese- und Informationskompetenz weiter zu entwickeln.

Vorkurse

Für diesen Studiengang ist kein Vorkurs erforderlich. Es empfiehlt sich jedoch in bibliothekarischen Fachzeitschriften Eindrücke über die aktuellen Themen und Debatten in der Fachwelt zu gewinnen.

In der Einführungswoche vor dem offiziellen Vorlesungsbeginn bietet die HTWK Leipzig ein abwechslungsreiches Programm an. Dabei lassen sich erste Einblicke in das Studienleben gewinnen, die Gegebenheiten vor Ort und in Leipziger Bibliotheken erkunden und die zukünftigen Kommilitoninnen und Kommilitonen kennenlernen.

Grundlagen

1. Semester

  • Methoden der Bibliotheks- und Informationswissenschaft
  • Grundlagen der Informatik
  • Typologie und Strukturen des deutschen Bibliotheks- und Informationswesens
  • Medientheorie und Medienkunde
  • Grundlagen der Medienerschließung
  • Informationspraktikum

2. Semester

  • Benutzungsmanagement
  • Datenbanken
  • Aufgaben und Organisationsformen von Informationseinrichtungen
  • Bibliographische Information
  • Formalerschließung I
  • Buch- und Bibliotheksgeschichte I
  • Fachterminologie Englisch I

3. Semester

  • Bibliotheksmarketing
  • Deutschsprachige Gegenwartsliteratur
  • Grundlagen der Inhaltserschließung
  • Auskunfts- und Informationstätigkeit in Bibliotheken
  • Formalerschließung II
  • Buch- und Bibliotheksgeschichte II
  • Fachterminologie Englisch II

Vertiefung/Praktikum/individuelle Profilierung

4. Semester

  • IT-Systeme in Bibliotheken
  • Vermittlung von Lese- und Informationskompetenz
  • Bestandsentwicklung und Erwerbungsmanagement
  • Schlüsselqualifikationen/Studium Generale
  • Projekt
  • Wahlpflichtmodul I nach Studienschwerpunkten

5. Semester

Praktisches Studiensemester (22 Wochen) mit Praktikumskolloquium

6. Semester

  • Strukturen und Ressourcen von Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen
  • Zielgruppenorientierte Dienstleistungen
  • Wahlpflichtmodul 2 nach Studienschwerpunkten
  • Wahlpflichtmodul 3 nach Studienschwerpunkten
  • Wahlpflichtmodul 4 nach Studienschwerpunkten
  • Wahlpflichtmodul 5 aus allgemeinem Wahlpflichtkatalog

Bachelorarbeit

7. Semester

  • Bachelormodul (Bachelorseminar / -arbeit)
  • Wahlpflichtmodul 6 aus allgemeinem Wahlpflichtkatalog
  • Wahlpflichtmodul 7 aus allgemeinem Wahlpflichtkatalog
  • Wahlpflichtmodul 8 aus allgemeinem Wahlpflichtkatalog

Module nach Studienschwerpunkt/allgemeine Wahlpflichtmodule

Informationserschließung und -vermittlung

Für den Schwerpunkt Informationserschließung und -vermittlung müssen die folgenden Module belegt werden:

  • Aktuelle Praxis der Inhaltserschließung
  • Informationsportale
  • Fachinformation ausgewählter Wissenschaftsdisziplinen
  • Formalerschließung spezieller Medientypen

Literatur- und Medienvermittlung

Für den Schwerpunkt Literatur- und Medienvermittlung müssen die folgenden Module belegt werden:

  • Unterhaltungsmedien in Öffentl. Bibliotheken
  • Buchhandel/Verlagswirtschaft
  • Ausgewählte Nationalliteraturen
  • Öffentlichkeitsarbeit

Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit

Für den Schwerpunkt Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit müssen die folgenden Module belegt werden:

  • Unterhaltungsmedien in Öffentl. Bibliotheken
  • Bibliotheksarbeit mit Kindern und Jugendlichen
  • Medienkompetenz/Medienherstellung
  • Kinder- und Jugendliteratur

allgemeine Wahlpflichtmodule

  • Formalerschließung spezieller Medientypen
  • Aktuelle Praxis der Inhaltserschließung
  • Informationsportale
  • Fachinformation ausgewählter Wissenschaftsdisziplinen
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Buchhandel/ Verlagswirtschaft
  • Ausgewählte Nationalliteraturen
  • Unterhaltungsmedien in Öffentlichen Bibliotheken
  • Bibliotheksarbeit mit Kindern und Jugendlichen
  • Kinder- und Jugendliteratur
  • Medienkompetenz/ Medienherstellung
  • Archivalische und museale Bestände in Bibliotheken
  • Kunstmarketing
  • Archivkunde
  • Internationales Bibliotheks- und Informationswesen
  • Musikbibliotheken
  • Historische Bestände
  • Information Retrieval **
  • Internet- und Multimediadatenbanken**
  • Kollaborative und automatisierte Inhaltserschließung
  • Rezensionen als wertende Metatexte

** Mindestens ein Modul mit ** muss belegt werden.

Akkreditierungsurkunden und Studien- und Prüfungsordnungen

Geprüfte Qualität

Die exzellente Qualität von Studium und Lehre ist durch die Akkreditierung nach den Regeln des Akkreditierungsrates garantiert. Im Folgenden finden Sie die Akkreditierungsurkunden für die einzelnen Zeiträume:

Akkreditierungsurkunde bis 30.09.2022 Acquin

Akkreditierungsurkunde bis 30.09.2016 Acquin

Akkreditierungsurkunde bis 30.09.2015 Akkreditierungsrat

Akkreditierungsurkunde bis 30.09.2011 Akkreditierungsrat

Studien- & Prüfungsordnungen: Aktuelle Fassungen

Aufgrund der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2/ COVID-19 gilt für alle Studierenden für das Sommersemester 2020 die Befristete Änderungs- und Ergänzungsordnung zur Prüfungsordnung im Bachelorstudiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft (vom 09.06.2020, gilt ab 10.06.2020 bis 30.09.2020)

Studienordnung (vom 04.09.2018, gilt ab Wintersemester 2018/19) für alle Studierenden

Prüfungsordnung (vom 04.09.2018, gilt ab Wintersemester 2018/19) für alle Studierenden

Studienordnung (vom 27.3.2018, gilt ab Sommersemester 2018) für alle Studierenden

Prüfungsordnung (vom 27.3.2018, gilt ab Sommersemester 2018) für alle Studierenden

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1) Die Ordnungen umfassen auch studiengangsbezogene Anlagen (Modulhandbuch, Studienablaufpläne, Prüfungspläne, Praktikumsordnung).

2) Die Aussagen zur Gültigkeit sind hier nur Navigationshilfe, verbindlich sind die Schlussbestimmungen der Ordnungen.

Studien- & Prüfungsordnungen: Ältere Fassungen

Studienordnung (vom 4.4.2017, galt ab Wintersemester 2016/17) für alle Studierenden

Prüfungsordnung (vom 4.4.2017, galt ab Wintersemester 2016/17) für alle Studierenden 

Studienordnung (vom 3.02.2015, galt ab Wintersemester 2015/16) für alle Studierenden

Prüfungsordnung (vom 3.02.2015, galt ab Wintersemester 2015/16) für alle Studierende

Studienordnung (vom 11.03.2014, gilt ab Wintersemester 2013/14) für alle Studierenden

Prüfungsordnung (vom 11.03.2014, gilt ab Wintersemester 2013/14) für alle Studierenden

Studienordnung (vom 27.11.2012, gilt ab 27.11.2012) für alle Studierenden

Prüfungsordnung (vom 27.11.2012, gilt ab 27.11.2012) für alle Studierenden

Studienordnung (vom 7.12.2010, gilt ab 7.12.2010) für alle Studierenden

Prüfungsordnung (vom 7.12.2010, gilt ab 7.12.2010) für alle Studierenden

Studienordnung (vom 7.09.2010, gilt ab 7.09.2010) für alle Studierenden

Prüfungsordnung (vom 7.09.2010, gilt ab 7.09.2010) für alle Studierenden

Studienordnung (vom 5.02.2008, gilt ab 5.02.2008) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2008/09 immatrikuliert sind

Prüfungsordnung (vom 5.02.2008, gilt ab 5.02.2008) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2008/09 immatrikuliert sind

Erste Änderungssatzung zur Studienordnung (vom 2.12.2008, gilt ab Wintersemester 2008/09) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2008/09 immatrikuliert sind

Zweite Änderungssatzung zur Studienordnung (vom 21.01.2014, gilt ab Wintersemester 2013/14) für alle Studierenden

Modulhandbuch

Praktikumsordnung 

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1) Die Ordnungen umfassen auch studiengangsbezogene Anlagen (Modulhandbuch, Studienablaufpläne, Prüfungspläne, Praktikumsordnung).

2) Die Aussagen zur Gültigkeit sind hier nur Navigationshilfe, verbindlich sind die Schlussbestimmungen der Ordnungen.

Alltag

So könnte eine Woche aussehen (Beispiel 2. Semester)

  1. Benutzungsmanagement

    Alles Handeln hängt von der Bestands- und Benutzerstruktur einer Bibliothek ab! In dieser Lehrveranstaltung wird das Benutzungsmanagement zunächst in den Kontext des Bibliotheksbetriebes eingeordnet. Darauf aufbauend werden Modelle der Bestandsbereitstellung erläutert und verglichen, beispielsweise von Magazin- und Freihandbeständen oder von Fernleihe und Dokumentenlieferdienst. Diskurse darüber, was genau Benutzungskompetenz ist und wie sie durch Bibliotheken vermittelt werden kann, runden das Modul ab. Im Rahmen dieser Thematik werden u.a. Aspekte der Qualitätssicherung und Evaluierung, der Bestandspräsentation und historischen Entwicklung beleuchtet.

  2. Datenbanken

    Studierende arbeiten im Computerkabinett an verschiedenen PCs an einer vorgegebenen Aufgabe.
    • Was ist ein Entity-Relationship-Modell?
    • Wie gliedert es sich auf?
    • Welche Struktur ergibt sich daraus für eine relationale Datenbank?
    • Was leistet diese wiederum?
    • Welche Funktion übernimmt dabei SQL?
    • Welche Bedeutung hat das alles im Bibliotheksalltag?

    Im Mittelpunkt dieses Moduls steht das Verständnis für die Funktionsweise relationaler Datenbanken und deren Abfrage mittels SQL. Vorlesungen und Übungen finden im Wechsel statt.

  1. Aufgaben und Organisationsformen von Informationseinrichtungen

    Gegliedert werden kann das Modul in drei Teile:
    1. Berufsbild Bibliothekar*in
    2. Bibliotheksorganisation
    3. Informationseinrichtungen

    Veranschaulicht werden verschiedene Aspekte der bibliothekarischen Qualifikationsebenen und ihrer Auswirkungen auf die Aufgaben- und Arbeitsteilung in größeren Bibliotheken. Verknüpft wird dies mit der Betrachtung unterschiedlicher Organisationsstrukturen in Bibliotheken. Mit diesen wiederum eng verbunden sind Informations- und Dokumentationseinrichtungen, aber auch Archive und Museen. Deren Strukturen, Funktionen und Arbeitsweisen werden ebenfalls im Kontext betrachtet.

  2. Gelegenheit zur Nutzung der Sprechstunden von Lehrenden, um Referatsthemen zu besprechen.

  3. Bibliographische Information

    Bibliographien sind Literaturzusammenstellungen, die für eine umfassende thematische Recherche unerlässlich sind. Ziel des Moduls ist es, eine Übersicht über gängige Bibliographien zu schaffen. In Kurzreferaten ordnen die Studierenden die ausgewählten Bibliographien typologisch ein und bereiten sie sowohl formal als auch inhaltlich auf. Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die methodische Recherche innerhalb bibliographischer Systeme. Übungsaufgaben für Zuhause dienen der Verinnerlichung des Behandelten.

  4. Freistunde

    Treffen in der Bibliothek, um das Referat für das Modul „Aufgaben und Organisationsformen von Informationseinrichtungen“ vorzubereiten.

  5. Formalerschließung 1

    Formalerschließung gehört zu einer wichtigen bibliothekarischen Aufgabe: der Katalogisierung. Anhand der formalen Merkmale einer Ressource, wie Autor, Titel oder Seitenanzahl wird ein bibliografischer Datensatz erstellt, der es beispielsweise den Nutzenden einer Bibliothek ermöglicht, bei einer Recherche ein Buch im Bibliothekskatalog zu finden. Ressourcen einer Bibliothek sind Bücher, CDs, Plakate u.v.m. In diesem Pflichtmodul lernen Studierende Standardelemente und Regelwerke kennen, die wichtig für die Formalerschließung sind.

  1. Buch- und Bibliotheksgeschichte 1

    • Wo entstanden die ersten Bibliotheken?
    • Inwieweit hatten Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur Einfluss auf deren Entwicklung?
    • Sind die ägyptischen Hieroglyphen Vorläufer unserer heutigen Buchstaben?
    • Welchen Vorteil bietet ein Pergamentkodex gegenüber einer Papyrusrolle?
    • Kann ein Buch Schmuck tragen?
    • Und wer ist eigentlich dieser Johannes Gensfleisch?

    Antworten auf diese und noch mehr Fragen gibt das Modul „Buch- und Bibliotheksgeschichte“. Die Vermittlung erfolgt zum überwiegenden Teil anhand umfangreicher Präsentationen der Studierenden. Das 2. Semester fokussiert dabei die Geschichte von den Anfängen bis ins Mittelalter.

    Das Modul wird im 3. Semester fortgesetzt.

  2. Fachterminologie Englisch

    Nicht nur wer im 5. Semester ein Auslandspraktikum in Betracht zieht, kann hier Sprachkenntnisse erweitern! Das Erlernen und korrekte Anwenden bibliotheksspezifischen Fachvokabulars im Englischen ist Ziel des Moduls. Durch Sprechanteile in thematischen Diskussionsrunden werden wichtige Worte und Phrasen verwendet und gefestigt. Das Thema „englischsprachige Bewerbung“ spielt ebenfalls eine Rolle.

  3. Gremienzeit

    Die Gremienzeit hat jedes Semester ihren festen Platz am Mittwochnachmittag. Studierende, die ehrenamtlich im Studierenden,- Fachschafts- oder Fakultätsrat, in der Studienkommission oder im Prüfungsausschuss aktiv sind, können in dieser Zeit ihrer Tätigkeit nachgehen. Diese Zeit dient weiterhin der Betreuung von Projektarbeiten oder dem Studium Generale.

  1. Datenbanken

    Durch die Seminar- und Übungsanteile baut sich ein logisches Verständnis für die Umsetzung und Zusammenhänge der einzelnen Modulinhalte aus der Vorlesung am Montag auf. Die Visualisierung mit Zettel und Stift sowie das direkte Arbeiten in der Übungs-Datenbank am PC helfen, die theoretischen Inhalte des Moduls greifbar zu machen.

  2. Besuch im Prüfungsamt, um Nachweise einzureichen oder um die An- oder Abmeldung von einer Prüfung zu beantragen.

  3. Formalerschließung 1

    Zwei Studentinnen arbeiten gemeinsam an einem Bildschirm zum Thema Formalerschließung.

    Diese Übung schließt an die Vorlesung vom Dienstag an. Durch den Übungscharakter am PC in der originalen Software fühlt man sich ab der ersten Stunde wie ein „Young professional“. In „Formalerschließung 1“ lernt man zunächst die Standardelemente von Buchmedien kennen. Im 3. Semester knüpft „Formalerschließung 2“ an dieses Modul an und erweitert die Vielfalt der Medienarten und Standardelemente.

  4. Pause

  5. Aufgaben und Organisationsformen von Informationseinrichtungen

    Die Seminare werden maßgeblich von Referaten zu selbst gewählten Themen aus den drei Modulschwerpunkten, die auch in der Vorlesung am Dienstag behandelt werden, bestimmt. Jeder Jahrgang beleuchtet die Themenkomplexe von unterschiedlichen Blickwinkeln aus, sodass kein Jahr dem anderen gleicht.

  1. Exkursion

    Heute steht eine ganztägige Exkursion im Rahmen des Moduls „Aufgaben und Organisationsformen von Informationseinrichtungen“ an. Die Auswahl der zu besuchenden Bibliotheken treffen die Studierenden vorab gemeinsam mit dem Dozierenden. Vor Ort werden dann praxisnahe Einblicke in die ausgewählten Einrichtungen gewährt. Ein beliebtes Ziel ist stets die Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar. Hier erfahren die Teilnehmenden beispielsweise etwas darüber, welche Herausforderungen die Bibliothek bezüglich der massiven Schäden durch den Brand 2004 bis heute bewältigen muss.

    Im zweiten Semester finden mehrere dieser Exkursionen auch zu Leipziger Zielen statt. Sie führen z.B. in die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) oder das Zentrum für Bucherhaltung (ZfB).

Highlights

Beispielaufgaben

Toll, dass Sie sich für den Studiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der HTWK Leipzig interessieren! Hier gibt es die Möglichkeit kurze Beispielaufgaben zu typischen Inhalten auszuprobieren. Wichtig: Unsere Beispielaufgaben sind kein Leistungstest! Sie sollen vielmehr einen ersten Einblick geben, mit welchen Themen und Aufgabenstellungen sich Studierende dieses Studiengangs befassen.

Fragen - Beispielaufgaben Bibliotheks- und Informationswissenschaft

Bibliothekslandschaft

Schätzen Sie die Anzahl der Bibliotheken in Deutschland (laut Deutscher Bibliotheksstatistik 2018)!

schemenhafte Darstellung einer Deutschlandkarte mit verschiedenen Zielpunkten zur Visualisierung des Bibliotheksnetzes in Deutschland

Perspektive

Wie geht es weiter?

Mit dem Bachelorabschluss in Bibliotheks- und Informationswissenschaft öffnen sich viele Türen. Jede größere Stadt beherbergt eine Vielzahl an Bibliotheken und anderen Informationseinrichtungen. Doch auch in kleineren Städten und Gemeinden lassen sich Bibliotheken finden, die ihre Kommune oder ihr Umland mit Medien versorgen. Ein direkter Berufseinstieg nach dem Studium ist daher aussichtsreich.

Alternativ dazu besteht nach erfolgreichem Erlangen des Bachelorgrades die Möglichkeit, einen konsekutiven Master an der HTWK Leipzig in Bibliotheks- und Informationswissenschaft oder General Management anzuschließen.

Stimmen unserer Alumni

Kenny Kohlmann, Mitarbeiter Hochschulbibliothek

Elena Reißel und Christian Oppermann, Masterstudierende des Studiengangs Bibliotheks- und Informationswissenschaft

Ramona Evers, Bibliothekarin Jugendbibliothek

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Auswahl möglicher Arbeitsbereiche nach dem Studium

  • Landes- und Regionalbibliotheken

  • Stadt- und Gemeindebibliotheken

  • Hochschul- und Universitätsbibliotheken

  • Behördenbibliotheken

  • Firmenbibliotheken

  • Museums- und Archivbibliotheken

  • Kinder-, Jugend- und Schulbibliotheken

  • Mediotheken, Artotheken

  • Spezialbibliotheken

  • Fahrbibliotheken

  • kirchliche Bibliotheken

  • Dokumentationseinrichtungen

  • Bibliotheksdienstleister (z. B. Softwareunternehmen, Anbieter von Sicherheitssystemen)

  • Fachstellen

Zulassung

Zugangsvoraussetzungen

Allgemeine oder Fachgebundene Hochschulreife, Fachhochschulreife bzw. einen Hochschulzugang nach § 17 Abs. 3 - 7 SächsHSFG

Hinweise zur Zulassungsbeschränkung

Die überwiegende Mehrheit der Bachelorstudiengänge an der HTWK Leipzig ist zulassungsbeschränkt. Die Vergabe der Studienplätze erfolgt direkt an der HTWK Leipzig (örtlicher Numerus Clausus) auf der Grundlage der zulassungsrechtlichen Vorschriften. Die Studienplätze werden nach Abzug verschiedener Vorabquoten (z.B. Zweitstudienbewerber-/innen) vergeben nach: der HZB-Note (Quote 20 %), der Wartezeit (Quote 20 %) und nach den Kriterien der hochschulinternen Auswahl (Quote 60 %).

https://www.htwk-leipzig.de/auswahlverfahren/ 

Zulassungsverfahren der HTWK Leipzig

Das detaillierte Zulassungsverfahren der HTWK ist hier beschrieben.

Numerus Clausus Orientierung

Bibliotheks- und Informationswissenschaft

Grad der Qualifikation (Durchschnittsnote) 20% der Plätze
17/18 18/19 19/20
1,7 1,7 1,7
Wartezeit in Halbjahren (Wartesemester) 20% der Plätze
17/18 18/19 19/20
7 7 6
Interne Auswahl (Eignungsnote) 60% der Plätze
17/18 18/19 19/20
2,8 2,5 2,5

Legende: - = keine Immatrikulation; * = Voraussetzung bestandener Eignungstest; ** = alle Bewerberinnen und Bewerber erhielten eine Zulassung

Alle Kriterien für die Interne Auswahl (Eignungsnote) finden Sie in den Bewerberinformationen

Was ist eigentlich …?

Bewerbungsfrist

Alle Bachelorstudiengänge starten im Wintersemester (Oktober). Als Bewerbungszeit für Bewerber*innen, die ihre Hochschulzugangsberechtigung (HZB) vor dem 16.01. des Bewerbungsjahres erhielten (Alt-Abiturient*innen), gilt der Zeitraum vom 01.05. bis 31.05. Für Bewerber*innen, die ihre HZB bis zum 15.07. des Bewerbungsjahres erwerben, gilt die Bewerbungszeit vom 01.05. bis 15.07. Bewerbungen nach dem 15.07. des Bewerbungsjahres können nicht berücksichtigt werden (Ausschlussfrist).

Bonuskriterien

Bei Erfüllung gewisser fachspezifischer Vorkenntnisse, wie z. B. eine abgeschlossene Berufsausbildung oder die Teilnahme an fachspezifischen Leistungskursen, kann eine Verbesserung der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung (HZB) erreicht werden. Die verbesserte Durchschnittsnote (Eignungsnote) darf rechnerisch den Wert 1,0 nicht unterschreiten. Informationen zu den aktuell gütigen Bonuskriterien sind in der Bewerberinformation für Bachelorstudiengänge (PDF) einzusehen.

Grad der Qualifikation

Dies entspricht der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung (HZB).

Hochschulzugangsberechtigung (HZB)

Folgende Qualifikationen werden als Hochschulzugangsberechtigung anerkannt: allgemeine Hochschulreife (Abitur), Fachhochschulreife (Anerkennung in Sachsen vorausgesetzt) und fachgebundene Hochschulreife (für die entsprechende Fachrichtung). Die Bewerbung für ein Studium ohne Abitur ist unter bestimmten Voraussetzungen (§17 SächsHSFG) möglich. Ergänzende Informationen finden sich auf unserer Webseite und in der Studienberatung im Dezernat Studienangelegenheiten.

Interne Auswahl

Die Auswahl der Bewerber erfolgt u. a. über ein hochschulinternes Bonussystem zur Verbesserung der Hochschulzugangsberechtigung (HZB). Ausgangswert ist die maßgebliche Durchschnittsnote der HZB. Bei Erfüllung zusätzlicher fachspezifischer Bonuskriterien kann die Durchschnittsnote verbessert werden. Die verbesserte Durchschnittsnote nennt man Eignungsnote.

NC-Werte

Reicht die Zahl der Studienplätze nicht für alle Bewerber, entstehen im Ergebnis der Auswahlverfahren Zulassungsgrenzen (Numerus Clausus). Diese Grenzränge ergeben sich für jeden Studiengang nach Abschluss des Auswahlverfahrens jährlich neu. Hier finden Sie eine Übersicht der NC-Werte je Studiengang aus den letzten Jahren.

Wartezeit

Die Wartezeit entspricht der Anzahl der Halbjahre (Wartesemester) nach Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung (HZB) abzüglich bereits absolvierter Studiensemester an deutschen Hochschulen. Eine über acht Jahre hinausgehende Wartezeit bleibt unberücksichtigt.

Verwandte Studiengänge

Kontakt

Allgemeine Studienberatung


M. A. Anne Herrmann
Raum:
Telefon:
+49 341 3076-6156

Studiendekan

Prof. Dr. phil. Gerhard Hacker
Raum:
Telefon:
+49 341 3076-5418

Prüfungsamt

Mareike Drehmann
Telefon:
+49 341 3076-8457

Studienamt

Petra Kraft
Raum:
Telefon:
+49 341 3076-5427