1. Leipziger Mediengespräch: Strategien gegen Hass im Netz
Podiumsdiskussion
Das Europäische Institut für Journalismus- und Kommunikationsforschung e. V. (EIJK) und die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig laden herzlich zum 1. Leipziger Mediengespräch ein.
Beim 1. Leipziger Mediengespräch dreht sich alles um „Strategien gegen Hass im Netz“: Was sind die Ursachen für den zunehmend rauen Ton auf Online-Plattformen, der insbesondere Journalistinnen und Journalisten entgegenschlägt? Liegt es an der oft zitierten Spaltung der Gesellschaft, gibt es weitere Ursachen? Vor allem aber: Was hilft dagegen – kurz- und längerfristig? Das erste Leipziger Mediengespräch stellt Ansätze und Konzepte vor, wie Journalismus mit dem Hass im Netz umgeht, und diskutiert, welche Strategien erfolgreich sein können.
Auf dem Podium:
- Prof. Dr. Stine Eckert, Associate Professor am Department of Communication der Wayne State University, Detroit
- Dr. Judith Kretzschmar, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum Journalismus und Demokratie der Universität Leipzig
- Prof. Dr. Michael Haller, Europäisches Institut für Journalismus- und Kommunikationsforschung (EIJK), Leipzig
- Michael Krell, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Dresden und freier Autor der ZEIT im Themenfeld Rechtsextremismus
Um Anmeldung bis zum 27. April unter 0341-5629662 oder m.fiedler (at) mitteldeutsches-stiftungsmanagement.de wird gebeten.
Zu den Leipziger Mediengesprächen
Die Leipziger Mediengespräche bringen Bürgerinnen und Bürger ins Gespräch mit Menschen aus Journalismus, Journalistik, Medien- und Kommunikationswissenschaften sowie Medienpolitik. Sie verhandeln aktuelle Fragen zu Trends und zur Entwicklung der Medien – von Print über Audiovisuelles bis zu Games und online.
Die Leipziger Mediengespräche verstehen sich als Forum der Diskussion, Vermittlung von Medienwissen und Medienkompetenz auf Augenhöhe. Zielgruppe sind Menschen in Journalismus und Medien, in pädagogischen Berufen, Schulen und Hochschulen, Politik und Verwaltung ebenso wie Studierende und Aktive im Ehrenamt.
In einem Diskussionsformat mit zwei bis vier Diskussionspartnern werden öffentlich relevante Themen aus Journalismus und Medien mit Expertinnen und Experten vorwiegend aus Sachsen verhandelt und einem breiteren Publikum vermittelt
Zum EIJK
Das EIJK war 2003 als Institut für Praktische Journalismusforschung (IPJ) auf Anregung der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig vom Lehrstuhl Journalistik der Universität Leipzig (Prof. Dr. Michael Haller) als ein Gemeinschaftsprojekt der Universität und der Medienstiftung mit Unterstützung der Sparkassenversicherung Sachsen gegründet worden.
Seit 2011 ist es unter dem Dach der Medienstiftung eine eigenständige gemeinnützige Forschungsstätte. 2014 wurde das Institut als Europäisches Institut für Journalismus- und Kommunikationsforschung neustrukturiert. Das EIJK ist als gemeinnütziger Verein organisiert, den die Medienstiftung mit Räumlichkeiten in der Villa Ida sowie mit einer institutionellen Förderung unterstützt.