Inhalt

Im Masterstudiengang Druck- und Verpackungstechnik bilden wir technologisch orientierte Spezialistinnen und Spezialisten aus, die über vertieftes Fachwissen zur Lösung von Problemen bei der industriellen Herstellung von Druckprodukten und Verpackungen verfügen. Die Ausbildung baut auf dem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss auf und vermittelt die erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten für eine selbständige wissenschaftliche Tätigkeit im Bereich Forschung, Entwicklung und Anwendungstechnik in der Druck- und Verpackungsindustrie.

Die Schwerpunkte der Ausbildung orientieren sich an den technischen Entwicklungen des Fachgebietes. Neben der Vertiefung grundlegender mathematisch-naturwissenschaftlicher Inhalte (Module zu Modellierung, Oberflächen- und Grenzflächen, Lasertechnologie, Statistischer Versuchsplanung) ist eine anwendungsorientierte Spezialisierung (Module zu Innovationen in Druck und Verpackung, UV-Anwendungen, Zeitungsproduktion) möglich. Zusätzlich werden diese Inhalte durch individuelle Wahlmodule ergänzt. Das integrierte Forschungspraktikum, sowie die angebotenen Projektarbeiten bieten die Möglichkeit sich mit interdisziplinären Denk- und Arbeitsweisen vertraut zu machen.

Schwerpunkte

Grundlagen
Fachspezifik
Fächerübergreifende Inhalte
Praktikum

Stimmen unserer Alumni

Promotionsstudentin Ulrike Käppeler

Robert Baumann, Prozessingenieur bei G+D Curreny Technologie GmbH

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Aufbau

Der Aufbau des konsekutiven Masterstudiengangs Druck- und Verpackungstechnik gliedert sich in eine einheitliche Modulstruktur mit jeweils sechs Modulen pro Semester. Der Masterstudiengang umfasst einschließlich Mastermodul 90 Leistungspunkte (ECTS-Punkte). Im 1. und 2. Semester werden in sieben Pflichtmodulen fundierte, vertiefende Kenntnisse zum Fachgebiet vermittelt. Die vier Wahlpflichtmodule sowie das Forschungspraktikum ergänzen das erworbene Spezialwissen und es werden methodische Fähigkeiten und Arbeitsweisen trainiert. Die Masterarbeit im 3. Semester bildet den Abschluss des Studiums. Im Rahmen der Arbeit gilt es ein fachliches Problem selbstständig strukturiert zu bearbeiten. Dabei spielen fachübergreifenden Zusammenhänge und die Anwendung wissenschaftlicher Methoden zur Problemlösung eine zentrale Rolle. Eine komplette Modulübersicht finden Sie in der Moduldatenbank Modulux.

Pflichtmodule

1. Semester

- Mediensystemtechnik

- Medienproduktionstechnik

- Statistische Versuchsplanung

- Angewandte Physik

- zwei Wahlpflichtmodule aus dem Katalog der Wahlpflichtmodule I

2. Semester/Forschungspraktikum

- Controlling

- Angewandte Materialwissenschaften

- Projektmanagement und Personalführung

- Forschungspraktikum

- zwei Wahlpflichtmodule aus dem Katalog der Wahlpflichtmodule II

3. Semester/Mastermodul

- Mastermodul (Masterarbeit, Kolloquium)

Wahlpflichtmodule

Wahlpflichtmodule

Wahlpflichtmodule I

- Innovationen Druck und Verpackung

- Packmittelherstellung

- Spezielle Probleme Logistik

- Angewandte Chemie

- Modellierung

- Mustererkennung und maschinelles Lernen für Ingenieure

 Wahlpflichtmodule II

- Umweltmanagement

- Datenbanken

- Grundlagen der Mechatronik

- Fälschungssicherheit

Akkreditierungsurkunden und Studien- und Prüfungsordnungen

Geprüfte Qualität

Die exzellente Qualität von Studium und Lehre ist durch die Akkreditierung nach den Regeln des Akkreditierungsrates garantiert.Im Folgenden finden Sie die Akkreditierungsurkunden für die einzelnen Zeiträume:

Akkreditierungsurkunde bis 30.09.2023 Acquin

Akkreditierungsurkunde bis 30.09.2017 Acquin

Akkreditierungsurkunde bis 30.09.2016 Akkreditierungsrat

Studien- & Prüfungsordnungen: Aktuelle Fassungen

Aufgrund der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2/ COVID-19 gilt für alle Studierenden für das Sommersemester 2020 die Befristete Änderungs- und Ergänzungsordnung zur Prüfungsordnung im Masterstudiengang Druck- und Verpackungstechnik (vom 09.06.2020, gilt ab 10.06.2020 bis 30.09.2020)

Studienordnung (vom 26.02.2019, gilt ab Sommersemester 2019) für alle Studierenden

Prüfungsordnung (vom 26.02.2019, gilt ab Sommersemester 2019) für alle Studierenden

Studienordnung (vom 17.01.2017, gilt ab Wintersemester 2016/17 bis Ende Wintersemester 2018/19) für alle Studierenden, die seit Sommersemester 2016 immatrikuliert sind

Prüfungsordnung (vom 17.01.2017, gilt ab Wintersemester 2016/17 bis Ende Wintersemester 2018/19) für alle Studierenden, die seit Sommersemester 2016 immatrikuliert sind

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1) Die Ordnungen umfassen auch studiengangsbezogene Anlagen (Modulhandbuch, Studienablaufpläne, Prüfungspläne, Praktikumsordnung).

2) Die Aussagen zur Gültigkeit sind hier nur Navigationshilfe, verbindlich sind die Schlussbestimmungen der Ordnungen.

Studien- & Prüfungsordnungen: Ältere Fassungen

Studienordnung (vom 10.02.2015, gilt ab Sommersemester 2015) für alle Studierenden, die seit Sommersemester 2015 immatrikuliert sind 

Prüfungsordnung (vom 10.02.2015, gilt ab Sommersemester 2015) für alle Studierenden, die seit Sommersemester 2015 immatrikuliert sind

Studienordnung (vom 8.04.2014, gilt ab 8.04.2014) für alle Studierenden

Studienordnung (vom 18.06.2013, gilt ab 18.06.2013) für alle Studierenden

Prüfungsordnung (vom 18.06.2013, gilt ab 18.06.2013) für alle Studierenden

Studienordnung (vom 19.04.2011, gilt ab 19.04.2011) für alle Studierenden

Prüfungsordnung (vom 19.04.2011, gilt ab 19.04.2011) für alle Studierenden

Erste Änderungssatzung zur Studienordnung (vom 14.02.2013, gilt ab 1.09.2012) für alle Studierenden, die im Wintersemester 2012/13 immatrikuliert sind (die Änderungssatzung tritt am 28.02.2013 außer Kraft)

Erste Änderungssatzung zur Prüfungsordnung (vom 14.02.2013, gilt ab 1.09.2012) für alle Studierenden, die im Wintersemester 2012/13 immatrikuliert sind (die Änderungssatzung tritt am 28.02.2013 außer Kraft)

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1) Die Ordnungen umfassen auch studiengangsbezogene Anlagen (Modulhandbuch, Studienablaufpläne, Prüfungspläne, Praktikumsordnung).

2) Die Aussagen zur Gültigkeit sind hier nur Navigationshilfe und veralten ggf. durch eine neuere Fassung. Verbindlich sind die Schlussbestimmungen der Ordnungen.

Forschungsthemen

Ultra Sonic Enhanced Embossing (USEE)

Das ultraschallunterstützte Prägen von Fasermaterialien stellt einen entscheidenden Schritt in der Weiterentwicklung der Technologie des Prägens dar. Ziel des Forschungsvorhabens ist die Beurteilung der Wirkung von Ultraschall auf die Ergebnisse beim umformenden Verfahren des Prägens von Karton.

Untersucht werden die Zusammenhänge zwischen den Materialeigenschaften und den Ultraschallparametern hinsichtlich des Einflusses auf den Prägeprozess und die erreichbare Prägequalität im Karton. Im Zusammenspiel mit einer entwickelten Bewertungs-, Test- und Analysemethodik werden die Anwender von Prägetechnologien in die Lage versetzt, anhand von standardisierten Testverfahren die Eignung des zu verwendenden Materials einschätzen zu können sowie die erreichbare Prägequalität im Vorfeld zu bestimmen.

Mit den angestrebten Forschungsergebnissen entstehen für mittelständige Unternehmen aus der Branche der Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen neue Möglichkeiten im optischen und haptischen Design von Verpackungslösungen.

Darstellung eines Prägezylinders für rotatives Prägen mittels Laserdirektgravur.

4D-Embossing

Prägungen werden auf Verpackungen und anderen Druckprodukten verwendet, um beispielsweise durch ein verbessertes Erscheinungsbild oder durch einen haptischen Effekt einen Mehrwert zu erzielen. Das Verpackungsdesign hat laut mehreren Studien einen wesentlichen Einfluss auf die Wahrnehmung und die Kaufentscheidung eines Produktes.

Mit Techniken wie der Lasergravur können Prägestempel mit präzisen Strukturgeometrien und hohen Auflösungen erzielt werden. Daher können ausgefeilte haptische und optische Designeffekte realisiert werden. Heutzutage sind die Produktionsläufe viel kürzer und die Verpackungsdesigns vielfältiger, weshalb die Kosten für das Prägewerkzeug auf eine geringere Anzahl an produzierten Verpackungen umgelegt werden muss. Um die Fertigung nicht vorwiegend ins Ausland zu verlagern, wird eine kostengünstige Lösung für die Herstellung von Prägewerkzeugen benötigt, die sowohl den aktuellen wirtschaftlichen Anforderungen entspricht und auch neue Märkte für das Prägen erschließen kann.

In diesem Projekt wird die Verwendung der Kombination von additiven Fertigungstechniken wie 3D-Druck mit subtraktiven Fertigungstechniken wie Laserablation für die Herstellung von Prägewerkzeugen untersucht.

Saxony5 – Smart University Grid

Im bundesweiten Wettbewerb „Innovative Hochschule“ erhielten 2017 die fünf sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) eine Förderzusage mit dem Projekt Saxony5 (Saxony hoch 5) – Smart University Grid. Die Wissensströme im Transferverbund werden intelligent vernetzt und an den Bedarf aus Wirtschaft und Gesellschaft angepasst.

Die HTWK Leipzig bereichert den Verbund mit der Spezialisierung auf Werkstoffe aus Naturfaser wie Papier oder Karton, Polymerfolien, Glas und Keramik. Diese werden in den sehr gut ausgestatteten Werkstoff-Prüflabors der HTWK Leipzig analysiert und bewertet. Auch das neue Forschungsfeld der optischen und haptischen Sinneswahrnehmung von Oberflächen im Zusammenhang mit dem subjektiven Empfinden wollen die HTWK-Wissenschaftler im Co-Creation Lab näher untersuchen.

Die Saxony5-Hochschulen verstehen sich damit als regionaler Impulsgeber wie auch gefragter Impulsempfänger im Dialog mit Wirtschaft und Gesellschaft. Mehr Informationen unter: https://saxony5.de/

Darstellung einer Zwick Universalprüfmaschine mit Prägewerkzeug. Dies sind parallel geführte Platten, zwischen denen sich die Patritze und Matritze befinden. Gezeigt ist beispielhaft eine geprägte Probe, die gerade aus dem Werkzeug entnommen wird. Auf dem Bild sind gezeigt: Prof. Stephan Schönfelder, Florian Wallburg und Ulrike Käppeler.

SmartKMU

Die Schlagworte „Digitalisierung“ und „Industrie 4.0“ sind allgegenwärtig. In Bezug auf Werkstoffe und damit verbundene Herstellungs- oder Bearbeitungsprozesse bedeutet dies, in Zukunft verstärkt Änderungen im Prozess, im Werkstoff oder auch im Produkt virtuell vorherzusagen. Dadurch könnten Entwicklungszeiten und Optimierungsprozesse bedeutend verkürzt werden.

Im Rahmen der interdisziplinären Nachwuchsforschungsgruppe SmartKMU wird daher der zentralen Fragestellung nachgegangen, wie sich mit Hilfe smarter Simulationswerkzeuge die Digitalisierung entlang des Produktentstehungsprozesses nutzbar gestalten lässt.

Perspektive

Wie geht es weiter?

Der Master of Engineering (M.Eng.) Druck- und Verpackungstechnik kann in allen Bereichen der Druck- und Verpackungsindustrie bei der Planung, Organisation und Weiterentwicklung von technologischen Prozessen der Herstellung von Druck- und Verpackungsprodukten verantwortlich eingesetzt werden. Vielfältige Möglichkeiten bieten sich insbesondere in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Druck- und Verpackungsindustrie, die zunehmend mehr interdisziplinäres Denken und Wissen erfordern.

Zu den Arbeitsfeldern des Masters of Engineering Druck- und Verpackungstechnik zählen Beratungs- und Gutachtertätigkeiten sowie Aufgaben im Qualitäts- und Umweltmanagement.

Auswahl möglicher Arbeitsbereiche nach dem Studium

  • Druckereien

  • Forschungsinstitute

  • Packmittelhersteller

  • Nahrungsmittelunternehmen

  • Pharmaunternehmen

  • Kosmetikunternehmen

  • Textilunternehmen

  • Automobilunternehmen

  • Konsumgüterunternehmen

  • Logistikunternehmen

  • Maschinenbauunternehmen

Zulassung

Zugangsvoraussetzungen

erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss auf dem Gebiet der Druck- oder Verpackungstechnik oder in einem verwandten Studiengang

Hinweise zur Zulassungsbeschränkung

Fast alle Masterstudiengänge an der HTWK Leipzig sind zulassungsbeschränkt. Die Vergabe der Studienplätze erfolgt direkt an der HTWK Leipzig (örtlicher Numerus Clausus) auf der Grundlage der zulassungsrechtlichen Vorschriften. Nach Abzug der Studienplätze für Bewerber*innen für außergewöhnliche Härtefälle (2%) erfolgt die Auswahl auf Grundlage der Durchschnittsnote aller bis zum Ablauf des planmäßig vorletzten Semesters abgelegten Prüfungsleistungen des für den jeweiligen Masterstudiengang erforderlichen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses. Soweit ein Bewerber einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss mit besserer Abschlussnote als der sich ergebenden Durchschnittsnote nachweisen kann, erfolgt die Auswahl allein auf der Grundlage der Abschlussnote (Meistbegünstigung).

Mehr zum Auswahlverfahren

Was ist eigentlich …?

Bewerbungsfrist Master

Fast alle Masterstudiengänge starten im Wintersemester (Oktober) im Bewerbungszeitraum vom 1. Mai bis 15. Juli. Die Masterstudiengänge Bibliotheks- und Informationswissenschaften, Druck- und Verpackungstechnik, Medienmanagement, Museumspädagogik | Bildung und Vermittlung im Museum starten im Sommersemester (April) im Bewerbungszeitraum vom 1. Dezember bis 15. Januar.

Bonuskriterien Master

Es können Bonuspunkte auf bestimmte für den Masterstudiengang relevante Kriterien vergeben werden, die zu einer Verbesserung der Durchschnitts- bzw. Abschlussnote des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses führen (Bonussystem). Die Kriterien sind studiengangsbezogen verschieden und nicht zwingend für alle Studiengänge notwendig. In der Bewerberinfo finden Sie die konkreten Bonuskriterien.

NC-Werte

Reicht die Zahl der Studienplätze nicht für alle Bewerber, entstehen im Ergebnis der Auswahlverfahren Zulassungsgrenzen (Numerus Clausus). Diese Grenzränge ergeben sich für jeden Studiengang nach Abschluss des Auswahlverfahrens jährlich neu. Hier finden Sie eine Übersicht der NC-Werte je Studiengang aus den letzten Jahren.

Kontakt

Allgemeine Studienberatung


M. A. Anke Preußker
Raum:
Telefon:
+49 341 3076-6512

Studiendekan

Prof. Dr. rer. nat. Lutz Engisch
Raum:
Telefon:
+49 341 3076-2464

Prüfungsamt

Heidemarie Streifling
Raum:
Telefon:
+49 341 3076-5434

Prüfungsamt

Cornelia Seiler
Telefon:
+49 341 3076-8456