Sexismus und Misogynie begegnen
Referentin:
Pauline SeußPauline Seuss ist politische Bildungsreferentin und Gründerin des Bildungsinstituts für inklusive Vielfalt in Leipzig. Das Bildungsinstitut setzt sich für diskriminierungssensible und inklusive Lehre und Pädagogik ein. Ihre Schwerpunkte sind soziale Ungleichheiten, Gender Studies und Intersektionalität. Das Institut bildet noch sehr viel mehr Möglichkeiten sich weiterzubilden: Hier geht es zum Angebot des Bildungsinstituts.
Inhalte des Tagesworkshops:
Der Soziologe Rolf Pohl sagt, wir leben in einer Gesellschaft, in der alles, was weiblich konnotiert wird, abgewehrt wird (vgl. Pohl, Rolf. 2019 (2004): Feindbild Frau. Männliche Sexualität, Gewalt und die Abwehr des Weiblichen. Hannover. Offizin: 49).
In dieser Gesellschaft leben, lieben, lernen, arbeiten, studieren wir. Aber was genau steckt hinter Sexismus und Misogynie? Und wie kann ich mich dazu verhalten?
Ob im familiären Umfeld oder am Arbeitsplatz, in Freund:innenkreisen oder auf dem Weg zum Supermarkt - wir werden ständig mit antifeministischen Aussagen, sexistischem Verhalten oder misogynen Haltungen konfrontiert und müssen uns deshalb meisten fremdbestimmt dazu verhalten. Als niedrigschwelliger Workshop geht es zunächst darum, die Begriffe Sexismus, Misogynie und Antifeminismus zu definieren und für die eigene Haltung selbstreflexiv zu sensibilisieren – denn alle Menschen können sich sexistisch, misogyn und antifeministisch verhalten. Argumentationsstrategien werden vorgestellt und praktisch erprobt. Außerdem wird das Thema in einen Hochschulrahmen gesetzt. Alle Stränge folgen dem Ziel, mehr Handlungssicherheit im Umgang mit alltäglicher Ungleichheit zu erlangen - sowohl theoretisch, wie auch in der Praxis.
Ob im familiären Umfeld oder am Arbeitsplatz, in Freund:*innenkreisen oder auf dem Weg zum Supermarkt - wir werden ständig mit antifeministischen Aussagen, sexistischem Verhalten oder misogynen Haltungen konfrontiert und müssen uns deshalb meisten fremdbestimmt dazu verhalten. Als niedrigschwelliger Workshop geht es zunächst darum, die Begriffe Sexismus, Misogynie und Antifeminismus zu definieren und für die eigene Haltung selbstreflexiv zu sensibilisieren – denn alle Menschen können sich sexistisch, misogyn und antifeministisch verhalten.
Ein bestimmtes theoretisches Vorwissen ist dabei keine Voraussetzung.
Anmeldung: Eine Anmeldung ist bis zum 20.10.2026 möglich.
Anmeldeformular und weitere Workshopangebote.