Start an der HTWK Leipzig: Die ersten zwei studentischen Ausstellungen kann man ab sofort besuchen
Bei sommerlichen Temperaturen startete am 23. Juni um 13 Uhr die studentische Ausstellungsreihe „geformt. gefühlt. gelebt“. Geschätzte 80-100 Studierende, Hochschulangehörige und interessierte Leipziger Bürgerinnen und Bürger versammelten sich zwischen dem Medienzentrum und der HTWK-Bibliothek, um die Eröffnung der Ausstellungsreihe mitzuerleben.
Nach den einführenden Worten des HTWK-Rektors Prof. Dr.-Ing. Jean-Alexander Müller stimmten die Lehrenden das Publikum auf die kommenden Wochen ein.
Laut Prof. Müller verweist die Reihe „auf den sozialen Fortschritt, der nicht immer so gradlinig verläuft, den wir aber zusammen beschreiten werden.“
Prof. Dr. Gisela Weiß und Dipl.-Des. Julia Plato zeigten sich außerdem stolz über die Leistungen des 4. Fachsemesters im Studiengang Museologie. Sie betonten, wie viel Leidenschaft, tiefgründige Recherche und gestalterisches Können in den Projekten steckt. Auch die Leiterin der HTWK-Bibliothek, Astrid Schiemichen, sendete abschließend Erfolgsglückwünsche an die Studierenden und freute sich über die kreative Belebung der Bibliotheksräume.
Hinter den Kulissen: Studierende erklären ihre Konzepte
Das Besondere an der heutigen Eröffnung: Nacheinander traten die Studierenden aller sechs Ausstellungen, die bis Ende August im Wechsel zu sehen sein werden, ans Mikrofon. In kurzen, aufklärenden Reden gaben sie dem Publikum exklusive Einblicke in ihre Arbeit der letzten paar Monate. Sie erklärten, was in den jeweiligen Räumen zu sehen ist und zu sehen sein wird, welche persönlichen Motive hinter den Exponaten stehen und auf welche teils überraschenden Hintergrundgeschichten sie während der Vorbereitung gestoßen sind.
Direkt im Anschluss öffneten sich die Türen für die ersten beiden Ausstellungen, die durch Führungen der Studierenden begleitet wurden:
„Plastik – Perfekt. Praktisch. Problematisch.“: Die Besucherinnen und Besucher zeigten sich im Raum 312 des Lipsius-Baus begeistert von der begehbaren Wohnungsinstallation, die den allgegenwärtigen und oft widersprüchlichen Umgang von Kunststoffen im Alltag offen darstellt.
„(Un)sichtbar – Queere Geschichte der letzten 100 Jahre“: Im Erdgeschoss der HTWK-Bibliothek bietet diese Ausstellung viele Einblicke in die Kämpfe und die systematische Unterdrückung der queeren Community vom 20. Jahrhundert bis heute. Sie schafft außerdem Sichtbarkeit für Exponate aus den letzten Jahren und bietet damit Raum für neue Interpretation.
Der Sommer ist zum Ausstellen da
Der 23.06.2026 bildet aber nur den Auftakt für ein diverses Kulturprogramm. Bis zum 06.07.2026 sind diese ersten beiden Projekte am HTWK-Campus für die Öffentlichkeit zugänglich. Danach geht es im Juli und August weiter mit den Ausstellungen „Geliebte Gefährten – Tiere aus Stoff und Plüsch“, „Alle Fäden in einer Hand – Die Welt des Selber Ma(s)chens“, „RAPutation – Ruf und Realität“, „‚Flinke Hände‘ – Die Frauen der Filmfabrik Wolfen“.
Der Eintritt zu allen Ausstellungen ist frei. Die Studierenden des Studiengangs Museologie beweisen hiermit, dass sie bereit für die Praxis sind und laden das Leipziger Publikum herzlich ein, in den kommenden Wochen mitzuschauen, mitzufühlen und mitzuerleben.
Die Ausstellungsreihe im Überblick
Plastik – Perfekt. Praktisch. Problematisch.
23.06.2026 bis 06.07.2026
Lipsius-Bau, Raum Li 312
(Un)sichtbar – Queere Geschichte der letzten 100 Jahre
23.06. bis 06.07.2026
13 Uhr HTWK-Bibliothek
Geliebte Gefährten – Tiere aus Stoff und Plüsch
14.07. bis 27.07.2026
Eröffnung am 14.07.2026 wird noch bekanntgegeben.
Lipsius-Bau, Raum Li 312
Alle Fäden in einer Hand – Die Welt des Selber Ma(s)chens
14.07. bis 27.07.2026
Eröffnung am 14.07.2026, 17 Uhr
HTWK-Bibliothek
RAPutation – Ruf und Realität
04.08. bis 18.08.2026
Eröffnung am 04.08.2026 wird noch bekanntgegeben
Lipsius-Bau, Raum Li 312
„Flinke Hände“ – Die Frauen der Filmfabrik Wolfen
04.08. bis 28.08.2026
Eröffnung am 04.08.2026, 17 Uhr
HTWK-Bibliothek

